Fürth! Mehr als Eisenbahn ...

Die Stadt Fürth ist überregional bekannt vor allem als Zielort der ersten Eisenbahnfahrt in Deutschland im Jahr 1835. In der Stadt und in der Region wurden im 19. Jahrhundert viele metallverarbeitende Betriebe ansässig. Sie repräsentierten die Spitze der technischen Entwicklung und brachten eine schnelle industrielle und urbane Entwicklung in Gang.

In Fürth entstanden ab ca. 1850 große neue Stadtteile, denen die vormals zur Nahversorgung genutzten Gärten und Felder weichen mussten. Diese in den Kriegen unzerstörten großen Gründerzeitareale gehören, wie die historische Altstadt mit ihren fränkischen Fachwerkhäusern, zum Sanierungsgebiet "Innenstadt".

Das Programmgebiet umfasst derzeit ca. 148 Hektar und
beherbergt ca. 14.500 Einwohner.

Von Flüssen umgeben

Die Innenstadt von Fürth liegt im Mündungsdreieck der Flüsse Rednitz und Pegnitz. Die Furth, die günstigste Stelle die beiden Flüsse zu überqueren, war schon früh Grund für eine dauernde Besiedelung und ist für die Namensgebung der Stadt verantwortlich.
Die unbebaubaren Talsenken bilden bis heute die natürlichen Grenzen der Innenstadt und definieren die scharfe Trennung von Stadt- und Landschaftsraum. Was einst für die Stadterweiterung eher hinderlich war, hat heute unschätzbaren Wert für Wohnqualität und Stadtklima. Die Flussauen erfüllen vielfältige Aufgaben. Sie sind Grundwasserspeicher und Wasserschutzzone, Naherholungsgebiet mit Stadtpark und Waldmannsweiher sowie grüne Verbindungsachsen zu den Nachbarstädten Nürnberg, Erlangen und Zirndorf.

Wiesengrund.
Grüner Markt
 
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